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Die Prävalenz schlafbezogener Atmungsstörungen (SBAS) beträgt ca. 3 - 4% der Gesamtbevölkerung mit einem Häufigkeitsgipfel bei männlichen Patienten zwischen 45 - 65 Jahren.
Die häufigsten schlafassoziierten Atmungsstörungen sind obstruktive Apnoen und Hypopnoen. Charakteristisch für das obstruktive Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS) sind wiederholte Episoden von Atemaussetzern (Apnoen) oder eine reduzierte Atmung (Hypopnoen), bedingt durch vollständige oder partielle Verschlüsse der oberen Atemwege. Diese gehen typischerweise mit einem Absinken des Sauerstoffgehaltes im Blut, kompensatorischen Atembemühungen und Weckreaktionen am Ende einer Episode einher. Die terminierenden Weckreaktionen (Arousals) führen zu einer Fragmentierung des Nachtschlafes, was oft zu einer erheblichen Verminderung der Erholungsfunktion des Schlafes führt.
Obwohl das OSA-Syndrom mit seinen schwerwiegenden Folgen seit Jahrzehnten klinisch bekannt ist, gibt es heute immer noch eine enorme Anzahl von undiagnostizierten und behandlungsbedürftigen Patienten. Alleine in Deutschland wird diese Zahl auf ca. 800.000 Patienten geschätzt.
Nach einer Anamnese gibt es für einen Arzt bei Verdacht auf OSAS nur zwei Möglichkeiten zur Erlangung einer qualitativ hochwertigen Diagnostik:
Einweisung in ein Schlaflabor einer Klinik
oder
Ambulantes Screening im Schlafzimmer des Patienten
Welche Vorteile hat ein ambulantes Screening (Homecare) gegenüber einer polysomnographischen Aufzeichnung im Schlaflabor?
Charakteristische Merkmale des custo night sind dessen kompaktes und ergonomisches Design, seine einfache Bedienung durch Verzicht auf Funktionstasten und ein hoher Tragekomfort.
Mit der Applikation nur weniger notwendiger Sensoren ist bereits eine vollständige Apnoediagnostik möglich (Basisdiagnostik). Darüber hinaus ist der Rekorder für den modularen Anschluss weiterer intelligenter Sensoren (Erweiterungen zur Differentialdiagnostik) vorbereitet.
Arcon Systems Medizintechnik Starnberg
